Segneshütte
ie Bauarbeiten der auf 2104 m hoch gelegenen Segneshütte wurden im Herbst 1897 begonnen und im Sommer 1898 beendet. Die Inneneinrichtung erfolgte im Frühjahr 1899. Sie wurde von Peter Paul Bener erbaut. Ursprünglich war sie als SAC-Hütte der Sektion Terri gedacht, blieb jedoch in Privatbesitz. Am 1. Juli 1899 wurde die Hütte unter grosser Beteiligung eingeweiht. Von 1927 bis 1949 war Johann Conrad Lerchi der Besitzer der Segneshütte. Sie verfügte über ein Massenlager für 15 Personen und wurde vor allem von Wanderern benutzt, die über den Segnespass marschierten. Von 1949 bis 1991 war die Hütte im Besitze von Placidus Ragettli, der Lehrer war und die Hütte während den schul- und lohnfreien Sommermonaten führte. Im Jahre 1958 konnten in einem grösseren Anbau die dringend benötigte Küche und die Zimmer für die Familie eingerichtet werden. Im Jahre 1972 wurde die Hütte wintertauglich ausgebaut und provisorisch durch eine Holzbaracke vergrössert. Diese konnte erst 1984 durch einen Neubau ersetzt werden. Im zweigeteilten Restaurant stehen 90 Plätze bereit, auf der Terrasse nochmals 120 Sitzplätze. Den Gästen stehen vier Doppelzimmer und zwei Massenlager mit je zwölf Liegestellen zur Verfügung. Seit dem Jahre 1991 ist sie im Besitze der Bergbahnen. Seit ihrem Bau war die Hütte ein wichtiger Stützpunkt für Rettungsaktionen bei Bergunfällen im Segnesgebiet.